Referent: Andreas Wehr

Wahlniederlage für Labour – was können deutsche Linke daraus lernen?

Abendveranstaltung , 19:00–21:00 Uhr

Bei den Wahlen am 12. Dezember 2019 erlitt die britische Labour-Party eine historische Niederlage. Die nur noch 203 Mandate im 650 Sitze umfassenden Unterhaus bedeuten ihr schlechtestes Ergebnis seit 1935! Es triumphierten die von Boris Johnson geführten Konservativen. Sie erhielten eine klare Mehrheit. Die auch von vielen Linken anderer Länder mit großer Sympathie verfolgte Linkswendung der Labour-Party unter Jeremy Corbyn seit 2015 scheint damit beendet zu sein.

Die Beobachter der Wahlen sind sich einig: Entscheidend für den Ausgang war die unterschiedliche Haltung der Parteien zum Austritt Großbritanniens aus der EU - dem Brexit. Welche Botschaften hält nun das Ergebnis mit Blick auf die Europäische Union und die Frage der Selbstbestimmung eines Landes für die Linke in Deutschland bereit?       

Darüber diskutieren wir am Freitag, dem 28. Februar 2020, um 19.00 Uhr, im MEZ, Spielhagenstraße 13, 10585 Berlin-Charlottenburg, nahe U-Bhf. Bismarckstraße (U2 und U7) und Bus 109.

Kostenbeitrag: 2 Euro

 

Andreas Wehr

Jurist, zusammen mit Marianna Schauzu Mitbegründer des Marx-Engels-Zentrums Berlin

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