Referenten: Sabine Kebir, Richard Sorg, Andreas Wehr

Über den realen Sozialismus, dialektisches Denken und westlichen Marxismus

Seminar , 11:00–16:00 Uhr

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Marx-Engels-Stiftung

Der im Juni 2018 verstorbene italienische Historiker und Philosoph Domenico Losurdo war einer der kreativsten marxistischen Denker der heutigen Zeit. Er hat sich mit den unterschiedlichsten Themen befasst und ein umfangreiches Werk hinterlassen, das sich die gesellschaftliche Linke erst langsam erschließt. Währenddessen werden posthum weitere Bücher von ihm veröffentlicht.

In einem Seminar im November 2018 hat sich das MEZ mit der von Losurdo herausgestellten Bedeutung des Klassenkampfs, der historischen Bewertung Stalins und mit seiner Sicht auf Staat und Nation beschäftigt.

Im zweiten Seminar zum Werk von Domenico Losurdo soll es nun um seine Stellung zu Hegel und die Dialektik, seine Bewertung des Untergangs des realen Sozialismus und um die Frage gehen, was vom westlichen Marxismus bleibt.    

Programm:

Losurdos Stellung zu Hegel und zur Dialektik
Referent: Richard Sorg, Sozialwissenschaftler und Autor

Der westliche Marxismus – Wie er entstand, verstarb und wieder auferstehen könnte
Über das neue Buch von Domenico Losurdo
Referentin: Sabine Kebir, Kultur- und Politikwissenschaftlerin

Unvermeidliches Scheitern oder historisch bedingte Niederlage?
Der reale Sozialismus im Werk von Domenico Losurdo
Referent: Andreas Wehr, Jurist und Autor

Dazu laden wir ein ins
MEZ, Spielhagenstraße 13, 10585 Berlin - Charlottenburg,
nahe U-Bhf Bismarckstraße (U2 und U7) und Bus 109

Kostenbeitrag: 5 €

Um Anmeldung unter: info@mez-berlin.de oder 030-5587 2315 wird gebeten.

 

Sabine Kebir

Kultur- und Politikwissenschaftlerin

Richard Sorg

Prof. Dr. phil., geb. 1940 in Betschmen/Jugoslawien. Studium der Theologie, Soziologie, Politikwissenschaft und Philosophie

Andreas Wehr

Jurist, zusammen mit Marianna Schauzu Mitbegründer des Marx-Engels-Zentrums Berlin

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