Referentin: Marianna Schauzu

China in Europa - ein anderer Kapitalismus?

Abendveranstaltung , 19:00–21:00 Uhr

Mit der Öffnung Chinas Ende der 70er Jahre wurde das Land zu einem bevorzugten Anlageziel westlicher Konzerne. Viele Arbeitsplätze wurden dabei aus der EU, den USA und aus Japan in das Reich der Mitte verlagert. So produziert und verkauft etwa Volkswagen inzwischen dort mehr Automobile als in der EU.

Die auf diese Weise möglich gewordene wirtschaftliche Modernisierung gestattet es China inzwischen, selbst Kapital zu exportieren und damit Unternehmen in westlichen Ländern aufzukaufen. Investiert wird etwa in europäische Häfen, um das Seidenstraßenprojekt zu unterstützen. In Deutschland für Aufsehen erregte die Übernahme des Roboterherstellers Kuka.

In der deutschen Politik und in den Medien wird dieses Vorgehen kritisch gesehen, fürchtet man doch eine Gefährdung der hiesigen Spitzentechnologie. Und so wird bereits an Plänen gearbeitet, um weitere Übernahmen durch staatliche Verkaufsverbote untersagen zu können.

Doch sind diese Befürchtungen berechtigt? Und bieten Übernahmen deutscher Unternehmen durch chinesische nicht auch Chancen für die Zukunft dieser Firmen und somit für den Erhalt von Arbeitsplätzen im Lande?

Darüber diskutieren wir am Freitag, dem 26. April 2019, 19.00 Uhr, im MEZ, Spielhagenstraße 13, 10585 Berlin-Charlottenburg, nahe U-Bhf. Bismarckstraße (U2 und U7) und Bus 109.

Marianna Schauzu

Molekularbiologin

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