Gescheitert? Der „Arabische Frühling“ zwischen authentischer Bewegung und Instrumentalisierung

Eine Veranstaltung des Marx-Engels-Zentrums Berlin

Referentin: Sabine Kebir, Romanistin und Schriftstellerin

Dienstag, 2. Juni 2015, 19.00 Uhr

 

Der „Arabische Frühling“ sei gescheitert und aus regionalen Bürgerkriegen sei ein Flächenbrand der gesamten Region geworden – dieses Bild vermitteln uns die Medien.

Tatsächlich hat sich aber die Revolution in Tunesien, die gegen den Willen des Westens begann, durchaus positiv entwickelt und auch die Bilanz Ägyptens fällt nicht eindeutig negativ aus.

Desaströs ist hingegen die Lage in den Ländern, in denen der Westen und seine Verbündeten, Saudi Arabien und Katar, einen Regime-Change erzwingen wollten bzw. weiter verfolgen,  im Irak,  in Libyen, Syrien und dem Jemen. Hierbei handelt es sich auch um Stellvertreterkriege, die den Iran als Gegner haben.     

Die Referentin Sabine Kebir hat mehrere Jahre in Algerien gelebt.

 

Zur Diskussion darüber laden wir herzlich ein ins

MEZ, Spielhagenstraße 13, 10585 Berlin - Charlottenburg,

nahe U-Bhf Bismarckstraße (U2 und U7) und Bus 109

Kostenbeitrag:  2 €