Hoch die "antinationale" Solidarität?

„Postantideutsche“ wenden den Internationalismus gegen Klassenbewusstsein und Antiimperialismus

Referent: Ein Mitglied der „Assoziation Dämmerung“ 

Antideutsche Gruppen bemühen sich gegenwärtig um eine taktische Kurskorrektur. Haben sie den Internationalismus bis vor kurzem noch aggressiv bekämpft, schicken sie sich jetzt an, ihre Politik unter dem Schlagwort des „internationalen Antinationalismus“ global auszurichten und sich transnational zu vernetzen.

In einer Stellungnahme der Gruppe „Assoziation Dämmerung“ heißt es: „Bei näherer Betrachtung entpuppt sich dieser 'internationale Antinationalismus' als alter „antideutscher“ Wein in neuen Schläuchen. Zentrale neokonservative Ideologeme werden beibehalten und modernisiert. Jene, die sich jahrelang um die Demontage und affirmative Wendung linker Gesellschaftskritik und ihrer Begriffe bemüht haben, melden jetzt Anspruch auf den Internationalismus als weiteres zentrales Feld linker Politik an und versuchen, es ideologisch und politisch zu besetzen.“

Zur Diskussion darüber laden wir für Freitag, den 17. Februar 2017, 19 Uhr, ins MEZ ein, Spielhagenstraße 13, 10585 Berlin - Charlottenburg, nahe U-Bhf Bismarckstraße (U2 und U7) und Bus 109.

Kostenbeitrag: 2 €