Archiv Abendveranstaltungen

Sozialistische Marktwirtschaft

20.01.2017

19:00 - 21:00 Uhr

Eine Veranstaltung mit Stephan Krüger am Freitag, dem 20. Januar 2017, 19 Uhr

Seit 1992 zielt die chinesische Makropolitik auf die schrittweise Transformation der sozialistischen Warenproduktion in eine sozialistische Marktwirtschaft. Diese Konzeption hat sich als ausgesprochen effektiv erwiesen: Die chinesische Volkswirtschaft verzeichnet seit Jahren ein außerordentlich hohes Wachstum.

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Pest oder Cholera - Präsidentschaftswahlen in den USA

11.11.2016

19:00 - 21:00 Uhr

Diskussion über das Ergebnis und die Konsequenzen der US-Präsidentschaftswahlen am 8. November

Eine Veranstaltung mit Jochen Scholz am Freitag, dem 11. November 2016 um 19 Uhr.

Die etablierte Politik wie die liberalen Medien auch in der Bundesrepublik haben sich festgelegt: Nur ein Sieg von Hillary Clinton garantiere die Fortsetzung der bisherigen „realistischen und ausgewogenen“ Innen- und Außenpolitik der USA. Donald Trump wird hingegen als Sicherheitsrisiko und „Putin-Freund“ bezeichnet.

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Kriegsgefahr in Fernost?

04.11.2016

19:00 - 21:00 Uhr

Über Einkreisungsversuche gegenüber China, die Gegenwehr und wir

Eine Veranstaltung mit Richard Corell am Freitag, dem 4. November 2016 um 19 Uhr.

Der wirtschaftliche und politische Aufstieg Chinas beunruhigt die Herrschenden in den imperialistischen Ländern. Immer häufiger werfen sie dem Land vor, seine sicherheitspolitischen Interessen ohne Rücksicht auf die benachbarten Länder zu verfolgen. Vor allem der Ausbau seiner militärischen Präsenz auf den Spratley-Inseln im südchinesischen Meer wird dabei scharf kritisiert.

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Der Imperialismus ist wieder da – Lenin auch!

18.10.2016

19:00 - 21:00 Uhr

Zur Kritischen Neuausgabe der Schrift „Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus“ von W.I. Lenin

Eine Veranstaltung mit Wladislaw Hedeler am Dienstag, dem 18. Oktober 2016, um 19.00 Uhr

Im Februar 1916 schrieb der russische Emigrant W.I. Lenin im Exil in Zürich das als „gemeinverständlicher Abriss“ bezeichnete Werk „Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus“. Das mit Rücksicht auf die zaristische Zensur verfasste Buch konnte erst 1917, nach der Februarrevolution, in Russland erscheinen.

 

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Eislers Chormusik

16.10.2016

16:00 - 18:00 Uhr

Eine Veranstaltung mit Johannes Gall am Sonntag, dem 16. Oktober 2016, um 16 Uhr.

Die A-cappella-Chöre und -Lieder des Komponisten Hanns Eisler waren von Anfang an als kollektives Gegenstück zu expressionistischer vokalmusikalischer Innerlichkeit konzipiert. Eislers erste kompositorische Erkundungen auf dem Gebiet der Chormusik – die Drei Männerchöre op. 10 (nach Texten von Heinrich Heine) – datieren auf Anfang 1925 und können als ein Teil einer allmählichen Neuausrichtung angesehen werden, die ein Jahr später auch zum Bruch mit dem Lehrer Arnold Schönberg führte. Auf der Suche nach einer gesellschaftlich und politisch nützlichen Musik widmete Eisler in der Folgezeit einen Großteil seiner Arbeit der Komposition von Chormusik.

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Der Untergang der KPI - ein absurder Selbstmord

09.09.2016

19:00 - 21:00 Uhr

Eine Veranstaltung mit der Referentin Sabine Kebir am Freitag, dem 9. September, um 19.00 Uhr.

Der letzte Kongress der italienischen Kommunisten, auf dem die Partei zu Grabe getragen wurde, tagte im Jahr 1991. Es war durchaus ein bewusster Freitod, angetrieben durch den Wunsch nach einem Neuanfang. Doch der fand niemals statt, und damit verlor die Welt ein unschätzbares politisches, organisatorisches und theoretisches Erbe.

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Integrationsfalle (Mit-)Regieren - Über Rot-Rot-Grüne Bündnisse

02.09.2016

19:00 - 21:00 Uhr

Eine Veranstaltung mit dem Referenten Ekkehard Lieberam am Freitag, dem 2. September, um 19.00 Uhr.

Seit der Wahl von Bodo Ramelow zum Ministerpräsidenten Thüringens gilt das Bundesland als gelungener Praxistest für linkes Regieren. Davon ausgehend plädiert man in der Linkspartei für weitere Regierungsbeteiligungen  auf der Ebene der Bundesländer. Selbst die Übernahme von Regierungsverantwortung im Bund nach den Wahlen 2017 wird  angestrebt. In Berlin ist die Beteiligung an einem Rot-Rot-Grünen Senat offizielles Ziel der Partei Die Linke bei den Wahlen am 17. September.

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„Von deutschem Boden darf nie wieder Krieg ausgehen.“ Die Bedeutung der US-Air Base Ramstein und die Kampagne der Friedensbewegung

24.06.2016

19:00 - 21:00 Uhr

Eine Veranstaltung mit dem Referenten Reiner Braun, am Freitag, dem 24. Juni, um 19.00 Uhr.

Im Aufruf der „Kampagne Stopp Ramstein: Kein Drohnenkrieg!“ heißt es: „Der US-Militärstützpunkt Ramstein ist ein zentrales Drehkreuz für die Vorbereitung und Durchführung völkerrechtswidriger Angriffskriege. Die meisten tödlichen Einsätze US-amerikanischer Kampfdrohnen, u.a. in Irak, Afghanistan, Pakistan, Jemen, Syrien und Afrika, werden über die Satellitenrelaisstation auf der US-Air-Base Ramstein durchgeführt. US-Drohnenpiloten auf verschiedensten Militärbasen nutzen Ramstein für die Steuerung der Killerdrohnen in weltweiten und illegalen Kriegseinsätzen. In Ramstein analysieren und aktualisieren ca. 650 MitarbeiterInnen ständig die Überwachungsdaten der vermeintlichen Zielpersonen und leiten ihre Daten dann weiter.“ Von Deutschland geht also wieder Krieg aus!

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Brasilien - Putsch und Widerstand

20.05.2016

19:00 - 21:00 Uhr

Eine Veranstaltung mit dem Referenten Peter Steiniger, am Freitag, dem 20. Mai, um 19.00 Uhr.

Brasilien befindet sich in einer schweren politischen Krise. Auf der Straße wird aggressiv gegen Präsidentin Dilma Rousseff von der Arbeiterpartei PT demonstriert. Ihr wird Amtsmissbrauch und die Verstrickung in den Korruptionsskandal um den staatlichen Ölkonzern Petrobras vorgeworfen. Doch trotz intensiver Ermittlungen gibt es keine belastbaren Indizien dafür, dass Dilma Rousseff oder ihr Amtsvorgänger Luiz Inácio Lula da Silva in den Petrobras-Skandal verwickelt wären. Brasiliens Abgeordnetenhaus hat dennoch mit der notwendigen Zwei-Drittel-Mehrheit für ein Verfahren mit dem Ziel der Amtsenthebung der Präsidentin gestimmt.

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Zur gegenwärtigen Entwicklung des Kapitalismus - Gibt es das Problem einer strukturellen Überakkumulation?

21.04.2016

19:00 - 21:00 Uhr

Eine Veranstaltung mit dem Wirtschaftswissenschaftler Klaus-Peter Kisker, am Donnerstag, dem 21. April, um 19.00 Uhr.

Die wichtigsten kapitalistischen Ökonomien zeigen zunehmend ein Bild der Stagnation. So wächst die japanische Wirtschaft bereits seit Jahren nicht mehr. Gigantische Konjunkturprogramme haben daran nichts ändern können, sie haben lediglich das Staatsdefizit auf mittlerweile mehr als 200 Prozent erhöht. Eine ähnliche Entwicklung zeigt sich in der Europäischen Union. Der mittlerweile bei Null liegende Leitzins der Europäischen Zentralbank stimuliert kein Wachstum. Auch hier steigt die Staatsverschuldung.

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